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original
japanische Machart
Japan,
Land des grünen Tees. Wenn ein Japaner von jemanden sagt, er habe Tee in
sich, so ist dies als Anerkennung zu verstehen. Dem so Gelobten wird
Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und das richtige Maß für Ästhetik
zugesprochen.
Buddhistische
Mönche brachten den Tee im 8. Jahrhundert von China nach Japan.
Wichtigstes Anbaugebiet ist Shizuoka, malerisch am Fuße des Fujijama
gelegen. Japan produziert fast ausschließlich grünen Tee, wobei die
Japaner den überwiegenden Teil ihrer Produktion selbst verbrauchen - nur
etwa 0.6 Prozent werden exportiert.
Der in
Japan populärste Tee ist Sencha
("Gedämpfter Tee"). Er ist hellgrün in der Tasse und schmeckt
duftig-frisch, dabei leicht süßlich. Bancha
(Großblatt-Tee) ist der klassische Alltagstee der Japaner. Er enthält
viel Kalzium und Eisen. Der feinste und edelste japanische Grüntee ist
der Schattentee Gyokuro (Kostbarer Tau),
der durch seinen hohen Teingehalt stark anregend wirkt. Nur einmal im Jahr
werden ausschließlich die allerzartesten Triebe für diesen Tee geerntet.
Er wächst im Schatten großer Bäume, wodurch er sein besonderes Aroma
erhält: Kräftig, mit einem Hauch von Süße.
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