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Im
Nordosten Indiens, umgeben von Gebirgen, liegt der Bundesstaat Assam. Assam
ist das größte Tee-Anbaugebiet. Begrenzt durch Ausläufer des Himalaya
im Norden zu Tibet, Bhutan und China. Im Osten durch die gebirgige Grenze
zu Burma und im Süden durch das Shillongplateau zu Bangladesh. Der Tee
wächst an den Hängen des Himalaja und des südlichen Berglandes, ebenso
in Zentrum um Shillong.
In den
Jahren 1836 bis 1838 wurde der erste Tee – grüner Tee - aus Assam in
Calcutta gehandelt, welcher mit der Hilfe von Chinesen produziert worden
war. Die Pflanzer in Assam lernten schnell von den Chinesen und
produzierten schon bald auch schwarzen Tee – der Siegeszug um die Welt
konnte beginnen.
Assam-Tees
sind gehaltvoll, schwer, kräftig, würzig, mit dunkler Tasse. Sie nehmen
es auch mit härteren Wassergraden auf und sind - entsprechend aufbewahrt
- sehr haltbar, lagerfähig. In den guten ostfriesischen Mischungen sind
Assams enthalten.
Man gibt
diesem Tee Milde, indem man ihn wie in Ostfriesland mit einem Wulkje*
trinkt, mit frischer Milch oder Sahne. Die Sahne wird nicht untergerührt,
sondern bleibt wie eine Wolke in der Tasse stehen. Auch in hochwertigen
englischen Mischungen sind Assams enthalten. Deshalb trinkt man in England
den Tee vornehmlich mit Milch.
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